Eigene Online-Zeitungen einfach erstellen!

25. März 2012

Logo von paper.li

Mit paper.li lassen sich unkompliziert recht chice Zeitungen erstellen.

Die Flut an Informationen wird immer größer. Was ist in meinem Arbeitsumfeld passiert? Welche aktuellen und für mich spannenden News gibt es? Warum finde ich nur Nachrichten, die mich gar nicht interessieren? Fragen wie diese werden immer häufiger. Das Filtern von Informationen und das Lesen oder Aufnehmen derselben, wird immer wichtiger.

Eigene Inhalte zusammenstellen

Eine Möglichkeit, einen schnellen Überblick über Aktuelles zu bekommen ist der Dienst paper.li, mit dem man sehr einfach eine eigene Online-Zeitung erstellen kann, die selbst ausgewählte Inhalte übersichtlich darstellt und wahlweise täglich, wöchentlich oder zweimal täglich erscheint. Die Inhalte dafür können individuell aus unterschiedlichen Quellen erstellt werden: derzeit sind das Twitter, Facebook, google+ und RSS-Feeds. Da sehr viele Organisationen, Personen, Medien und andere Gruppen diese Tools nutzen, lassen sich individuelle Zeitungen sehr gut erstellen. Was dafür nötig ist, ist die Quellen zusammenzutragen. Wenn ich also die Nachrichten von tagesschau.de in meiner Zeitung haben möchte, muss ich entweder einen RSS-Feed einfügen, oder @tagesschau bei twitter finden und die Quelle bei der Zeitungserstellung eingeben. Besonders hilfreich sind hierbei Twitter-Listen: damit lassen sich thematisch ähnliche Twitter-Accounts in eine Liste bündeln, die dann als Zeitungsquelle dienen kann. Aufgenommen werden dabei immer nur tweets, die auf eine Website verlinken – damit werden uninteressante oder reine Meinungsäußerungen / Kommentare  herausgefiltert.

Beispiel Jugendarbeit-Niedersachsen-News

Nach diesem Prinzip habe ich die Jugendarbeit-Niedersachsen-News erstellt, die über Aktuelles aus der Jugendarbeit berichtet und dies aus der Liste @st_stubenrauch/jugendarbeit-nds bezieht. Die Zeitung erscheint automatisch wöchentlich (in der Regel sonntags) und indem ich sie als eine Startseite auf meinem Browser eingestellt habe, bekomme ich sie immer direkt zu sehen.


Die Zeitung kann auch in Webseiten eingebunden werden. Übersichtlicher ist sie aber auf der Original-Seite zu finden. Die Kategorien sind festgelegt und können nicht verändert werden. Dafür sind ältere Ausgaben im Archiv zu finden.

Die dauerhafte Aufgabe bei dieser Art Twitter zu lesen ist es, regelmäßig die Quellen zu überprüfen: haben weitere Akteure angefangen zu twittern? Kann ich Akteure, die nicht twittern anders einbinden?

Fazit

Ich finde paper.li deshalb so attraktiv, weil es chic und einfach ist. Ich scrolle nur selten Twitter-Listen auf meinem Smartphone oder PC durch. Das Zeitungslayout schafft eine Übersichtlichkeit und gibt einen schnellen Überblick über für mich wichtige News.

Der Dienst eignet sich nicht nur für wöchentliche Zeitungen wie die Jugendarbeit-Niedersachsen-News, sondern auch für tägliche oder sogar zweimal-tägliche Aktualisierungen. So liegt jeden Morgen eine aktuelle Zeitung auf dem Bildschirm oder Tablet (was ich leider noch nicht testen konnte…).

Hingewiesen sei noch darauf, dass es sicherlich mehrere Möglichkeiten gibt, twitter- und andere social-media-Kanäle anschaulich zu nutzen. Bei meiner Recherche schien mir paper.li für meine Zwecke am geeignetesten.

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